Rahmenbedingungen

Im Wintersemester 2021/22 soll die Lehre an der RUB zu einem erheblichen Teil wieder in Präsenz stattfinden. Dennoch werden voraussichtlich viele Lehrveranstaltungen an der Ruhr-Universität  teils oder vollständig online-gestützt stattfinden. 

Die Informationen auf diesen Seiten unterstützen seit Beginn der Corona-Pandemie den Wechsel der Lehren in den virtuellen Raum.  Im Mittelpunkt stehen didaktische Lernszenarien und praktische Tipps zu unterschiedlichen E-Learning-Tools. 

Was heißt überhaupt Online-Lehre?

Online-Lehre bedeutet nicht, dass jeder Dozent/jede Dozentin einen Massive Open Online Course (MOOC) produziert, wie man ihn von Plattformen wie EdX oder Coursera kennt. Treffender ist es, von „online unterstützter“ Lehre zu sprechen. Das bedeutet, dass Lehrende in unterschiedlichem Maße digitale Hilfsmittel nutzen, um die für Lehre nötige Kommunikation mit den Studierenden zu gestalten. Hierfür gibt es erprobte und bewährte Szenarien, die wir exemplarisch auf den Seiten Lernzenarien für Sie zusammengestellt haben.

Die Veranstaltungsplanung: Gar nicht so anders als Präsenzlehre

Allerdings: Nicht jeder hat damit Erfahrung. Wenn Sie Ihre online-unterstützte Lehre  planen – womöglich zum ersten Mal –,  können Sie zunächst davon ausgehen, dass dies gar nicht so anders ist als die Planung einer Präsenzveranstaltung.

Überlegen Sie:

  • Welche zentralen Lernziele sollen die Teilnehmenden erreichen und wie können Sie die Lehrinhalte passend dosieren? Zum Thema Lernziele finden Sie mehr Informationen im Downloadcenter Lehre laden.
  • Mit welchen Methoden, Aufgaben und Übungen können Sie die Studierenden dabei unterstützen, die Lernziele zu erreichen? Tipps zum Thema Aktivieren und Motivieren erhalten Sie im Downloadcenter Lehre laden.
  • Mit welchem Prüfungsformat möchten Sie feststellen, ob die Studierenden (erfolgreich) teilgenommen und die Lernziele erreicht haben? Hinweise zum Thema Kompetenzorientiertes Prüfen erhalten Sie im Downloadcenter Lehre laden.

Mit dem Nachdenken über diese Grundfragen unternehmen Sie die ersten wichtigen Schritte.

Mediendidaktische Möglichkeiten

Aber in der Tat: Ein Szenario, das ganz ohne oder nur mit sehr wenig Präsenz auskommt, hat ohne Frage auch seine Besonderheiten (mehr hier: Besonderheiten mediendidaktischer Veranstaltungsplanung (PDF)). Wenn Sie beispielsweise bisher während Ihrer Vorlesung mit den Studierenden in die Diskussion eingestiegen sind, wird dies bei einem online-unterstützten Szenario nicht mehr möglich sein (sofern Sie nicht eine Konferenz-Software nutzen).

Aber: Für praktisch jedes Anliegen gibt es inzwischen eine Möglichkeit, dies auch elektronisch umzusetzen. Auf den folgenden Seiten finden Sie dazu vielfältige Hinweise. Letztendlich liegen in den Möglichkeiten des Internets auch große Chancen für die Lehre, wenn Sie beispielsweise Ihre Veranstaltung um audiovisuelle Materialien wie Video, Podcasts und Anderes erweitern.

Wir helfen Ihnen

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Zögern Sie nicht, sich bei der Ausarbeitung und Umsetzung Ihrer Veranstaltung helfen zu lassen. Die RUB hat eine eingespielte Support-Infrastruktur zu unterschiedlichen Fragen, die mit E-Learning verbunden sind. Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam ein erfolgreiches Wintersemester 2020/21 zu planen und zu gestalten.


Grundlegende Informationen zur Planung und Konzeption von Lehrangeboten finden Sie im Downloadcenter „Lehre laden“. Diese lassen sich auch auf die Umsetzung digitaler Lehrangebote übertragen.

Auch die Kolleginnen und Kollegen von e-teaching.org haben wertvolle Informationen zu „Didaktisches Design“ von Lehrveranstaltungen zusammengetragen, die Ihnen bei Ihren Vorüberlegungen behilflich sein können.

Durch die flächendeckende Umstellung auf online-gestützte Lehre gewinnt das Thema Barrierefreiheit an Bedeutung, denn nur barrierefreies Lehr-Lernmaterial ist für alle Studierenden nutzbar. Auf unseren Seiten haben wir entsprechende Hinweise integriert. Umfangreiche Beratung bietet die Beratungsstelle zur Inklusion Behinderter (BZI) an der RUB. Das BZI ist übrigens auch dann daran interessiert, von auftretenden Hürden zu erfahren, wenn eine Beratung nicht notwendig ist.