Alternativen zur Präsenzklausur

Infolge der schrittweisen Öffnung der RUB im Laufe des Sommersemesters sind inzwischen auch Präsenzklausuren wieder möglich. Da sie durch die Hygienevorschriften mit gesteigertem Aufwand verbunden sind, kann es sinnvoll sein, sich frühzeitig für eine Alternative zu entscheiden:

Fernüberwachte Klausuren:
Fernüberwachte Klausuren, bei denen der Prüfling während der Bearbeitung gefilmt wird, sind sowohl aus Datenschutz-Perspektive als auch aufgrund der nötigen technischen Ausstattung der Studierenden kritisch. Die RUB hat entschieden, dass es im Sommersemester 2020 keine fernüberwachten Klausuren geben wird.

„Open book“-Klausuren:
Anders als bei fernüberwachten Klausuren kann eine Klausur auch ohne Kamerabeobachtung am heimischen Rechner bearbeitet werden. Es handelt sich dann um eine „Open book“-Klausur, d. h. den Studierenden wird der Zugriff auf ihr Lernmaterial gestattet. Lehrende geben ihren Studierenden hierfür Aufgaben, die diese unmittelbar nach der Ausgabe innerhalb eines definierten Zeitraums (z. B. innerhalb mehrerer Stunden) bearbeiten müssen. Anstelle von Single- oder Multiple-Choice-Antworten sollten anspruchsvolle Leistungen gefordert werden, die sich in dem schriftlich (elektronisch) abzugebenden Produkt erkennen lassen. (z. B. komplexe Zusammenhänge aufzeigen, einen Sachverhalt beurteilen oder eine neue z. B. technische Lösung entwickeln). Durch die Forderung längerer Freitextantworten kann verhindert werden, dass Studierende voneinander abschreiben. Wie bei einer Haus- oder Abschlussarbeit sollten alle Studierenden eine Eigenständigkeitserklärung einreichen.