Inhaltsvermittlung (synchron via Zoom)

Worum geht es hier?

Dieses Szenario kommt dem Lerngeschehen am nächsten, das man aus Präsenzveranstaltungen kennt: Lehrende und Studierende treffen sich in einem gemeinsamen Online-Raum. Dozent*innen können wie in der Präsenzlehre einen Vortrag halten und Studierende haben die Möglichkeit, sich über die Interaktions-Werkzeuge zu beteiligen.

Wie funktioniert das genau?

Lehrende und Studierende sitzen an ihrem Schreibtisch, verwenden Headset und (u. U. optional) ihre Webcam. Lehrende können wie in der Präsenzlehre einen Vortrag halten und dabei Folien oder Bildschirminhalte zeigen. Studierende haben die Möglichkeit, im begleitenden Textchat Fragen zu stellen oder auch das Rederecht zu bekommen, so dass Diskussionen möglich sind.

Bei kleineren Veranstaltungen ist es auch möglich, dass Studierende beispielsweise Referate halten. Auch Abstimmungen oder die Arbeit der Studierenden in Gruppenräumen sind möglich.

Im Überblick sind folgende Funktionen in Zoom vorhanden:

  • Video-, Audio- und/oder Textchat
  • Dokumente hochladen
  • Bildschirm freigeben
  • Whiteboard nutzen
  • Abstimmungen durchführen
  • Gruppenräume verwenden
  • Aufzeichnung der Veranstaltung.

Auch Webkonferenzen lassen sich mit den anderen genannten Szenarien kombinieren. Sie sollten vorzugsweise dann eingesetzt werden, wenn die Vorzüge der direkten und unmittelbaren Interaktion tatsächlich ausgeschöpft werden sollen, z.B. zur Klärung dringender Fragen oder zur Besprechung und Diskussion von Aufgaben und Problemstellungen.

Gibt es in der aktuellen Situation etwas zu beachten?

Die Ruhr-Universität Bochum hat daher die Webkonferenzsoftware Zoom als Campuslizenz beschafft. Lehrende als auch Studierende haben Zugang zur Software. Die Möglichkeit der Registrierung/Anmeldung etc. finden Sie auf der Seite Videokonferenzen mit Zoom (IT.SERVICES).

Die RUB setzte bisher für Web-Konferenzen ebenso wie viele andere deutsche Universitäten auf Dienste, die vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) zentral vorgehalten werden (Adobe Connect und Pexit). Aufgrund der nicht garantierten Kapazitäten ist die Abwicklung einer Online-Veranstaltung über diese Dienste ist deswegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlenswert.

Welche praktischen Tipps gibt es für die Durchführung?

  • Ganz grundlegend ist es wichtig, sich vor Beginn einer Webkonferenz mit der Technik gut vertraut zu machen. Dazu sollte bei erstmaliger Durchführung idealerweise eine kurze Simulation des Ablaufs gehören – mit Ihnen als Dozent/in und einer Testperson als Student/in.
  • Bei der Durchführung kann es sinnvoll sein, einen Co-Moderator einzubeziehen. Denn falls eine Online-Veranstaltung sehr viele Teilnehmer/innen hat, geht schnell der Überblick über Rückmeldungen im Chat verloren. Die Co-Moderation kann leichte Fragen selbst im Chat beantworten und besonders wichtige oder interessante Fragen an die Lehrperson weiterreichen, damit sie darauf eingehen kann.

Umfangreiche Informationen zum praktischen Einsatz von Webkonferenzen finden Sie auf der Seite Präsenzlos, online, live – Lehren, Prüfen und Beraten mit Webkonferenzen“.